Im Sanierungsfall

Grenzwerte überschritten, was nun?

In Ihrer Anlage konnte eine vermehrte Anzahl an gefährlichen Mikroorganismen nachgewiesen werden? Dann ist es Zeit zu handeln! NPI berät und begleitet Sie kompetent bis zur vollständigen Lösung dieses Problems.

Erhöhte Grenzwerte lassen sich oft schon durch einfache Maßnahmen bekämpfen. In letzter Konsequenz entscheidet das Gesundheitsamt über die durchzuführenden Maßnahmen. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie in der Regel gegen Bakterienbefall vorgegangen wird:

Schritt 1 – Leitungsspülung

Die Anlage wird über einen definierten Zeitraum auf über 70°C aufgeheizt und alle Leitungen mit heißem Wasser gespült. Viele Erreger sterben bei dieser Prozedur bereits ab. Anschließend erfolgt ein neuer Test.

Desinfizieren oder vollständig sanieren?

Schritt 2 - Einmalige Kurzdesinfektion

Sollte die Keimbesiedlung fortbestehen, wird die Anlage für 24 Stunden mit einem Desinfektionsmittel gespült. Dies kann, je nach Intensität der Kontamination, zum Beispiel mit Chlor/Chlordioxid oder Wasserstoffperoxid geschehen. Anschließend erfolgt eine neue Prüfung der Wasserqualität.

Schritt 3 - Desinfektion über mehrere Monate

Wenn die vorgenannten Maßnahmen keinen Erfolg erzielen, kann man die hauseigene Trinkwasseranlage für mehrere Monate mit einer mobilen Desinfektionsanlage ausstatten. Dies kommt ab einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten in Frage, bevor erneut die Qualität des Wassers geprüft wird.

Schritt 4 – Stationäre Desinfektionsanlage

Als letzte Option vor einer vollständigen baulichen Sanierung der Wasserinstallation des Gebäudes bleibt noch der Einsatz einer stationären Desinfektionsanlage, die dem Wasser permanent ein Desinfektionsmittel zusetzt.

NPI unterstützt Sie bei der Klärung sämtlicher Schritte, die mit dem Gesundheitsamt abzuklären sind.