Ablauf der Trinkwasserprüfung

Wie funktioniert die Prüfung?

Die neue Regelung schreibt vor, dass an mehreren in der Trinkwasserverordnung genau bezeichneten Stellen im Haus eine Wasserprobe entnommen werden muss: An der Ausgangswarmwasserleitung des Kessels, im Rücklauf der Warmwasseraufbereitung und an der weitest entfernten Entnahmestelle.

Bevor die Trinkwasserprobenahme entsprechend der Vorschrift durchgeführt werden kann, müssen die zulässigen Entnahmestellen im System vorbereitet werden. Abhängig vom Baujahr und der Größe des Objekts, können die Vorbereitungsarbeiten für die Prüfung unterschiedlich aufwändig sein.

Aus diesem Grund befasst sich NPI vor der Trinkwasserprüfung intensiv mit der Bestandsaufnahme des Wasserkreislaufs im Gebäude. Wir erstellen einen detaillierten Plan, der die erste, wie auch alle zukünftigen Probeentnahmen bei der jährlich vorgeschriebenen Nachfolgeuntersuchung, vereinfacht.

Ohne Zertifikat geht es nicht

Die eigentliche Trinkwasserprobenahme erfolgt dann unter ebenfalls genauestens geregelten Bedingungen. Denn nur dafür ausgebildete Techniker, die durch eines der deutschen Hygieneinstitute zertifiziert wurden, sind dazu berechtigt.

Die entnommenen Wasserproben müssen zeitnah in das nächstgelegene Institut gebracht und durch den Techniker persönlich übergeben werden. Auch hier gilt: Die Bearbeitung der Wasserproben darf nur von einem akkreditierten Labor vorgenommen werden.

Nach etwa 14 Tagen werden die Testergebnisse der Trinkwasserprüfung an NPI, als durchführende Prüfstelle, übermittelt. Gleichzeitig wird der Befund aber auch an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet - eine weitere Vorschrift. Denn als übergeordnete Behörde entscheidet das Amt bei Überschreiten der Grenzwerte über weitere Maßnahmen.