Neue Trinkwasserverordnung 2011

Was steht drin in der Trinkwasserverordnung?

Kein Lebensmittel in Deutschland wird strenger überwacht als Trinkwasser. Denn auch nachdem das Wasser vom Wasserversorger aufbereitet wurde, enthält es immer noch ein geringes Maß an Bakterien. Für das Funktionieren des Biosystems ist dies sogar extrem wichtig. Vermehren sich jedoch Mikroorganismen unter bestimmten Voraussetzungen, kann auch Leitungswasser zur Gefährdung der Gesundheit führen.

Aus diesem Grund legt die Trinkwasserverordnung genaue Grenzwerte fest. Diese einzuhalten liegt in der Verantwortung der Wasserversorger. Doch trotz aller Tests klafft eine Lücke im deutschen Kontrollsystem: es ist der Weg des Wassers von der Wasseruhr bis zum Wasserhahn.

Aus diesem Grund hat die Novellierung der Trinkwasserverordnung vom 1. November 2011 eine verpflichtende Neuregelung getroffen: ab der Wasseruhr – also ab der Eintrittsstelle der Wasserleitung ins Haus – ist jetzt der Hausbesitzer allein für die Wasserqualität verantwortlich.